In the air

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Sensationelle Airlineposse mit der Lufthansa

Schreibe nun direkt aus dem Flug LH457 und 12.000 Metern Höhe und Flynet.

Als wir die Boeing 747-400 betreten, sitzen drei Asiaten im Mittelteil des Flugzeugs und auf unseren vor 6 Monaten vorreservierten Sitzen in Reihe 23. Ein ähnliches Erlebnis hatten wir erst vor wenigen Monaten auf dem Flug von München, als man uns einfach wegen alleinreisender Kinder auseinander gerissen hatte.

Natürlich waren wir genervt, doch uns wurde gesagt, eine der beiden Frauen müsse zur Toilette getragen werden, weil sie nicht gehen kann und müsse daher dicht an der Toilette sitzen. Wir wurden also alle vier in Reihe 29 verfrachtet. Da hieß es nun, den drei Asiaten wäre das doch sehr unangenehm und sie würden auf ihre eigentlichen Plätze in Reihe 29 wollen. Ich versicherte ihnen aber, dass alles völlig ok wäre und sie bitte dort bleiben mögen. Derweil richteten wir uns in der Reihe 29 mit all unserem Handgepäck ein.

Im weiteren Verlauf des Boardings kam eine vierköpfige Familie und sprach uns an, dass sie die drei Seitenplätze (die waren noch frei) und den Aussenplatz in Reihe 29 im Mittelteil hätten, auf dem nun natürlich Steffi saß, da die Asiaten ja nur zu dritt waren und wir zu viert.

Große Verwirrung und keine Ahnung, wie dies nun gelöst werden sollte. Der Mann verschwand, kam wieder und teilte mit, man kümmere sich nun darum.

Etwas später kommt Purser Egenbacher und verkündet, alles müsse wieder rückgängig gemacht werden, die Asiaten hätten nun ihretwegen ihr Gesicht verloren, das wäre kulturbedingt und müssten auf ihre ursprünglichen Sitze, auf denen wir uns ja nun eingerichtet hatten.

Eigens kam ein kräftiger Flughafenmitarbeiter und hob die behinderte Asiatin aus ihrem Sitz während sich die anderen zwei auf den Weg in unsere Richtung machten. Als sie ankamen versicherte ich ihnen nochmals, dass alles ok wäre und sie sagten, das Kabinenpersonal hätte sie aufgefordert die ursprünglichen Plätze einzunehmen, also hatte uns die Purserin angelogen.

Dann gesellte sich ein Steward dazu dem ich gerade erklären wollte, dass die drei auf unseren Plätzen sitzen bleiben würden, als sich neben mir ein Mann aufbaute und mich anraunte, was denn hier los wäre. Auf seinenm Namensschild stand Sauer und ich hatte prompt die Eingebung, es wäre der Kapitän, was auf mein Nachfragen von ihm bejaht wurde. Dann kam nur noch ein ziemlich rüdes „sie setzen sich sofortum oder bleiben hier“!!!!!!!!

Ich entgegnete ich hätte mich schon umgesetzt worauf Kapitän Sauer sagte, man habe ihm mitgeteilt, ich weigere mich, mich umzusetzen und hätte gesagt, es wäre mir egal, dass die Dame behindert wäre. Ich war natürlich empört in dieser Form vor anderen Passagieren und meiner Familie angesprochen zu werden und eröffnete dem Kapitän, dass er dann wohl angelogen worden wäre. Er verschwand dann, als wir uns in Reihe 23 niederließen. Später habe ich die Purser angesprochen und nachgefragt, wer gegenüber dem Kapitän behauptet hätte, wir würden uns weigern uns umzusetzten und hätten gesagt es wäre uns egal, dass die Frau behindert wäre. Sie räumte in Gegenwart der Purserkollegin ein, dieses so gesagt zu habe.

Ich erklärte Ihr, dass ich mich deswegen beschweren werden würde, woraufhin nur mit den Augen gerollt wurde.

Später kam die andere Purser und bot einen Gutschein aus dem Bordshop an oder „etwas aus der 1. Klasse“. Dankend abgelehnt und gesagt, dass ich lieber an Herrn Spohr schreibe, sei ja mit mir ein Jahrgang.

Restflugzeit: 6:15 Stunden, es ist dunkel draussen und wackelt derzeit.

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4:45 Uhr Durchsage an Bord:
„Einer unserer Passagiere benötigt ärztliche Hilfe, sollte ein Arzt an Bord sein, möge der sich bitte melden“.

7:10 Uhr noch dunkel, Emma schläft, Maxi schaut Filme, Steffi schläft

Letzte Stunden

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Letzte Nacht schlecht geschlafen.

Matratzen zu weich und Temperatur zu hoch. Freuen uns auf richtige Betten und Bettwäsche.

Emma sehr aufgeregt – wie beim Hinflug.

Frühstück im Hotel mittelmässig aber nur 5 Dollar günstiger als im Ceasars.

Gepäck mit der Handwaage gewogen und alles im grünen Bereich. Spritze gegen Thrombose gesetzt. Steffi homöopathische Pillchen im Hotelshop gegen Jetlag gekauft.

Sind am Gate und haben noch 2 Stunden.

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Letzer Tag

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An unserem Hochzeitstag nochmals das großartige Frühstücksbuffet genossen.

Letzter Gang durch die Forumshops.

Gepäck flugfertig gemacht und in unseren SUV geladen, dann Abfahrt.

Dank reichhaltiger Flüssigkeitszufuhr diverse Pinkelpausen der Damen. Wegen Falscheingabe der Zieladresse Umweg von 60 Minuten in der L.A. Rushhour.

In der Wüste sind Außerirdische gelandet:
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Vergeblich versucht Gepäck am Flughafen schon heute aufzugeben. Lufthansa mal wieder eher schlecht vertreten und schlecht informiert.

Im Flughafenhotel Pizza bestellt und Abend im Zimmer verbracht. Erstes Saisonspiel der Chargers live om TV gegen Dallas Cowboys.

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Letzten Tage

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Die KA Show war sensationell. Noch nie eine so gigantische Show gesehen. Der technische Aufwand war unglaublich. Musik, Akrobatik und Story haben dazu geführt, dass ich mit offenem Mund da saß. Kann mich an keine andere Situation erinnern, wo das der Fall war.

Am nächsten Morgen dann nur Kleinigkeit gegessen und letzte Shopping-Tour gemacht.

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Kinder mit Steffi nochmals im Pool. Später dann zim Highroller, dem höchsten Riesenrad der Welt.

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Nochmals gebummelt und Wärme sowie Atmosphäre genossen.

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Am Abend in einer Sportsbar gegessen und noch im Dunkeln über den Strip gebummelt.

Am Bellagio die Wassershow angesehen. Kinder um 22:00 Uhr ins Zimmer und wir ins Casino.

Ein paar Drinks und ein bisschen Glück lassen uns das Casino an unserem 16. Hochzeitstag in guter Erinnerung behalten.

Heute nach LA und morgen dann an nach Hause.

Las Vegas

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Bei offenen Vorhängen geschlafen und vom Bett aus auf den Strip und das Bellagio geschaut.

Zimmer TOP im 43. Stock des Ceasars Palace, im Augustus Tower. Das Ceasars 2014 hat mit dem aus 1997 nur noch den Namen gemeinsam.

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Frühstück im Buffet Restaurant des Ceasars. Ein unglaubliches Buffet mit ca. 100 m Länge, verteilt auf verschiedene Stationen. Sushi, Crepes, Eiscreme, Krebsfleisch sind nur ein kleiner Auszug aus dem Angebot.

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Nach dem Frühstück den Poolbereich inspiziert für später.

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Den Strip entlang gelaufen bis zum Luxor (wo angebl. eine Arcade für Kinder sein sollte).

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Steffi kauft Tickets für die Show KA von Cirque du Soleil.

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Zweimal Wahnsinn

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Heute war frühes Aufstehen angesagt und so klingelte der Wecker in Flagstaff um 6:30 Uhr. Nach leckerem Frühstück im Hilton ging es los. Es hatte gerade mal 12 Grad und schien in der Nacht, geregnet zu haben.

So fuhren wir die 1,5 Stunden vorbei an kleineren Buschbränden wieder mal durch beieindruckende, ständig wechselnde Landschaften, mussten wegen kreuzender oder grasender Elche anhalten um schließlich am South Rim Eingang anzukommen.

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Gegen Zahlung von 25,00 Dollar durften wir dann in den Nationalpark fahren der, wie man es von den Amis gewohnt ist, tip top organisiert und gepflegt ist.

Man kann sich dort direkt an einzelne Aussichtspunkte begeben oder aber an der ungesicherten Canyonkante entlang spazieren gehen. Einige Gruppen werden mit Papiertüten auf dem Kopf an die Kante geführt, um vorher keine Blicke zu erheischen und dieses Vorgehen erschließt sich einem, wenn man selbst die ersten Blicke riskiert. Der Anblick ist von überwältigender Schönheit und die Höhe läßt einen demütig werden, weil einem bewußt wird, wie klein und unbedeutend der Mensch ist. Steffi den Tränen nahe kann nur noch sagen „Wahnsinn“, und das ist es auch, ein von der Natur geschaffener Wahnsinn.

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Bekloppte, darunter auch Deutsche, klettern mit ihren Kinder auf die vordersten Felsen, um in 1.000 Meter über dem Abgrund Fotos mit ihren Handys zu machen.

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Der Gang entlang des Canyons auf befestigtem Weg, ist ohne Zweifel der schönste Spaziergang, den ich je gemacht habe. Es waren milde 24 Grad, es duftete nach den vielen Pinien und die Weite, Tiefe und Schönheit des Grand Canyons zieht einen in seinen Bann.

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Doch irgendwann musste es dann weiter gehen, es lagen noch mind. 4 Stunden Fahrt vor uns und so ging es weiter durch ein steinernes Felsenmeer der Berge.

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Als wir in Las Vegas ankamen, regnete es.

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Im Hotel dann schnell auf unser Zimmer.

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Nach dem Empfang der Koffer Hotel und Umgebung erkundet.

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Hier waren es die Kinder, die von dem von Menschenhand geschaffenen Wahnsinn schwer beeindruckt waren.

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Im Casino erste Gamblingversuche während die Kinder im Zimmer TV schauten. Bilanz: GEWONNEN…. an Erfahrung.

Morgen ist ein neuer Tag in Las Vegas.

Blick vom Bett aus:
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In die Berge

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Nochmals Schwimmen vor dem Frühstück im Lazy River. Das hat die Folge, dass Maxi zum Frühstück prompt zwei Omeletts hintereinander verdrückt.

Später ging es dann nach Flagstaff, dem „Tor zum Grand Canyon“. Es fiel vor allem den Kindern schwer, von Tucson und dem Hotel Abschied zu nehmen.

Flagstaff liegt auf 2.100 Meter Höhe und ist im Winter ein beliebter Wintersportort. Nördlich der Stadt erheben sich die San Francisco Peaks mit dem Humphreys Peak, der mit 3.852 m den höchsten Punkt in Arizona markiert.

Mit rund 65.000 Einwohnern ist Flagstaff von überschaubarer Größe. Durch die Stadt verläuft die legendäre Route 66.

Auf der 4 stündigen Fahrt durch Indianerreservate wieder atemberaubende Landschaften.

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Pause am Black Canyon:

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Angekommen in Flagstaff (Fahrtzeit mit Pause rund 4:45 Stunden) milde Temperaturen von 24 Grad. In die Altstadt gefahren und umher gelaufen.

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Alle Sehenswerte ist in kurzer Zeit gesehen. Über Tripadvisor Steakhouse rausgesucht und angefahren. Das OUTBACK war ein Volltreffer. Leckere Steaks mit allem Pipapo zu reellen Preisen.

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Am Abend noch Emma schick machen für Las Vegas.
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🙂

Morgen geht es früh raus zum South Rim. Danach weiter nach Las Vegas. Gesamte Fahrtzeit ca. 7 Stunden.

Ruhetag mit Regen

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Heute den Kindern versprochen, dass sie schon vor dem Frühstück Schwimmen gehen dürfen.

Während die also am „Lazy River“ des Hotels ihre Runden drehten, lagen wir am Beckenrand im Schatten.

Danach Frühstück. Das tolle und ruhige Hotel hat sich gestern in ein Tollhaus verwandelt.

Horden von Wochenendulaubern sind eingefallen, um die tollen Pools zu nutzen, oder Golf zu spielen. In der Tiefgarage daher kein Platz mehr frei und beim Frühstück voller als die Tage zuvor.

Danach über die Anlage und den Golfplatz geschlendert. Heute sehr schwül dank des Regens
und der Wärme.

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Neben den vielen Gekkos dann auch diese große Echse (ca. 80-90 cm lang) gesehen. Tage zuvor auch schon einen Lux und Rehe.

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Zum Mittag in die Tucson Mall gefahren. Da waren dann alle die, die nicht in unserem Hotel an den Pools lagen. Es war so voll, dass an den Toiletten angestanden werden musste.

Emma erfreut sich am Klein-Mädchen-Schnick-Schnack-Laden:
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Unsere Deutschlaaaaaand-Rufe kamen bei denen nicht so gut an:
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Als wir wieder aus der Mall kamen, stand Tucson unter Wasser.

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Im Hotel wurden Tiere vorgeführt.

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Morgen Abfahrt (ca. 4 Stunden Fahrt) nach Flagstaff für eine Nacht, danach zum Grand Canyon.

Tombstone

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Letzte Nacht hat es richtig gescheppert und geregnet. Das für Morgen angekündigte Gewitter war also schon eher da.

Die Temperatur fiel dadurch um rund 20 Grad auf 21. Erreichte am Tag dann aber wieder 37.

Gleich machen wir uns auf den Weg nach Tombstone. Leider ist im Sommer Old Tucson geschlossen.

Tombstone ist eine ehemalige „Boomtown“ im Süden Arizonas nahe der mexikanischen Grenze im Cochise County. Die Wüstenstadt liegt etwa 105 km südöstlich von Tucson an der Arizona State Route 80.

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Gegründet wurde die Stadt am 5. März 1879 von dem Geologen Edward Lawrence Schieffelin, der hier im Februar 1878 eine reichhaltige Silberader entdeckte. Auch den Namen hat die Stadt von ihm erhalten, denn sein Freund und Scout Al Sieber sagte zu ihm, er würde dort nichts außer seinem eigenen Grabstein (engl.tombstone) finden. Die Stadt zählte in ihren Glanzzeiten 15.000 Einwohner. Heute sind es nur noch 1600 Menschen, die hauptsächlich vom Tourismus leben.

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Tombstone war um 1880 Schauplatz verschiedener berühmter Schießereien, unter anderem der Schießerei am O. K. Corral mit den Earp-Brüdern und Doc Holliday am 26. Oktober 1881.

Diese und andere Schießereien werden gegen Entgelt nachgestellt.

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Nach 20 minütiger Kutschfahrt und Mittagessen im legendären Chrystal Palace dann noch zum Friedhof Boothill.

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Auf dem Friedhof Boot Hill finden sich die Gräber bekannter und unbekannterer Opfer jener Zeiten.

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Auf der Rückfahrt herrliche Landschaften und befremdliche Zeichen.

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Nach Rückkehr natürlich Pool und später 2. Versuch Sonnenuntergang.

Nochmals über die Berge zum Aussichtspunkt und gewartet.

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